Christine, Cablecar, Baeren und Baeume …

By tigerleint

Nach kurzer und spontaner Planungsphase hat sich Christine fuenf Tage vor Ihrer Ankunft am Montag, den 09.06 zu ihrer Reise nach Amerika entschlossen. So holte ich sie also nach etwas Verspaetung Delta!) am Flughafen SFO ab. Dienstag bis Donnerstag vergnuegte sich Christine vorwiegend in der Stadt, erkundete alles und noch viel mehr, lernte die Cablecars lieben (gell Nadja!) und holte mich zum Mittagessen und auch nach der Arbeit ab. Sehr, sehr nett und lobenswert.

Freitag mittag fuhren wir dann zum Flughafen um unser kleines Auto abzuholen … klein … hahaha! Ich
hatte ein mittelgrosses Allradfahrzeug reserviert und da sagte diese nette Frau von Alamo doch tatsaechlich wir koennten uns jedes Fahrzeug in dieser Reihe aussuchen …! So marschierten wir auf und ab und wie sollte es sein, wir entschieden uns natuerlich fuer das groesste und wohl nicht gerade
sparsamste Auto, einen Toyota (immerhin Toyota, die sind in der Regel die sparsamsten im Vergleich zu anderen) Highlander V6. Einen Rav4 (wie in Portland oder auf unserer Canyontyour) haette es auch gegeben, aber den kannten wir ja schon ;-)

So, mit diesem riesen Fahrzeug fuhren wir also erst mal nach Berkeley um Karin abzuholen. Gegen ca. 16h machten wir uns dann auf den Weg zum Sequoia National Park, dem letzten ausstehenden Nationalpark auf unserer Wunschliste. In Fresno machten wir einen kurzen Zwischenstopp beim Outback Steakhouse und fuhren dann weiter zum „Sequoia Motel“ in Three Rivers. Dort angekommen machten wir es uns vor unseren Zimmern bequem und tranken und quatschten noch ein wenig. Das Motel ist im Uebrigen eine echte Empfehlung.

Am naechsten Morgen ging es dann um ca. zehn – halb elf (weil der Service in dem einzigen Laden, der
Fruehstueck anbot sooooo langsam und schlecht war – der Kommentar war natuerlich von mir, Tanja) auf in den Park. Nach einem kurzen Stopp am Visitorcenter entschieden wir uns fuer die ca. 3 Stunden (Mensch ist der Park gross!) Fahrt zum Kings Canyon … eine sehr schoene Strecke. Der Kings Canyon erinnert an eine Mischung aus Yosemite und Zion Nationalpark mit viel Wasser und Wasserfaellen.

Kurz vor dem Ende der Strasse, am „Zumwalt Meadow“ machten wir eine kurze Wanderung durch viel Gruen und etwas Stein. Auf dem Rueckweg stoppten wir bei den „Roaring River Falls“ und den „Grizzly Falls“. Gegen etwa 17 Uhr waren wir wieder im Sequoia Nationalpark (im Uebrigen trennt der „Sequoia National Forest den Kings Canyon und Sequoia Nationalpark … hier eine Karte vom Nationalpark.
Dort hielten wir beim „General Grant Grove“ wo der Sequoia mit dem groessten Durchmesser der Welt steht, der sog. „General Grant Tree“. Damit keine Verwirrungen entstehen sei kurz klar gestellt, dass Redwoods (vorwiegend an der Kalifornischen Kueste) die hoechsten und die Sequoias der Masse nach die groessten Baeume der Welt sind.

Da es schon relativ spaet war und ich mal wieder Hunger hatte machten wir uns von dort aus ohne weitere Stopps zurueck auf den Weg nach Three Rivers. Ein ganz kurzer und aprubter Stopp war allerdings dann doch noetig, als wir endlich einen suessen kleinen (braunen) Schwarzbaeren (leider kein Foto) am Strassenrand sahen. Schwarzbaeren koennen braun, zimtfarben oder schwarz sein. Im Ort angelangt gab es erstmal Burger und anschliessend musste ich natuerlich in den Pool. Nach einer Dusche und 2 Smirnoff war Christine voll betrunken und deprimiert darueber, dass sie beim Kartenspielen so abgekackt hatte! ;-)

Sonntag Morgen ging es nach einem erneuten Fruehstueck mit schlechtem Service wieder ab in den Park. Wir fuhren ein wenig im „Giant Forest“ rum, hielten, am „Giant Forest Museum“, dem Tunnel Log, bestiegen den Moro Rock und machten uns dann auf zum „General Sherman Tree“. Dieser ist der groesste (der Masse nach) und schwerste Baum der Welt. Sowohl der aelteste als auch der hoechste Baum der Erde sind namenlos …

Gleich anschliessend sahen wir doch tatsaechlich noch einen Baeren, einen grossen, schwarzen am Wegesrand. Ich habe auch ein Foto gemacht, darauf ist der Baer allerdings sehr schlecht zu erkennen … er musst auch gerade dann vor einem beinahe gleichfarbigen Baumstamm stehen. Nach etwa einer weiteren Stunde waren wir aus dem Park draussen und befanden uns auf dem Rueckweg nach Berkeley. Der Park oder besser gesagt die beiden Parks sind echt eine Empfehlung fuer jeden der im Westen der USA unterwegs ist.

Montag bis Mittwoch machte die Christine nochmals die Stadt unsicher, zu Fuss und auch mit dem Rad. Ach ja nicht zu vergessen, dass Sie sich mit meinem (nassen) Wetsuit in die Bay warf … RESPEKT Christine … und mich immer zum schwimmen begleitete.

Am Donnerstag den 19.06 ging es dann fuer Christine leider schon weiter, nach New York City. Wir freuen uns, dass es dir bei uns gefallen hat, dass du dich in die Stadt verliebt hast und wir sagen DANKE fuer Schoki, Haargel und einige eingerenkte Wirbel und Massagen! Bis ganz bald in Good Old Germany.

P.S.: Wer findet den Baeren?

2 Antworten zu „Christine, Cablecar, Baeren und Baeume …“

  1. 7 statt 10 Meilen, dafuer mit Inspiration und Kuehen « Karin goes Marathon sagt:

    [...] und Kuehen Da wir vergangenes Wochenende mit Christine beim Baeume- und Baerengucken im Kings Canyon und Sequoia Nationalpark waren, musste ich den zweiten 10 Meilen Erholungslauf ausfallen lassen. Stattdessen war ich am [...]

  2. 7 statt 10 Meilen, dafuer mit Inspiration « Karin goes Marathon sagt:

    [...] mit Inspiration Da wir vergangenes Wochenende mit Christine beim Baeume- und Baerengucken im Kings Canyon und Sequoia Nationalpark waren, musste ich den zweiten 10 Meilen Erholungslauf ausfallen lassen. Stattdessen war ich am [...]

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